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Rückblick 2013

Zum dritten Mal nutzten wir die wunderschöne Anlage am Erlaufsee für unseren Saisonstart. Vor kurzem wurde das Bootshaus umgebaut – welches wir als erste Gruppe beim Grillen einweihen durften. Dank Glasfront wurde uns ein herrlicher Blick auf den See bei wie immer köstlichen Essen beschert.

Nachdem wir am Samstag vormittag noch das Wetter abwarten mussten, konnten wir letztendlich um 14 Uhr mit dem Motorrädern starten. Die Strecke führte uns über die Kalte Kuchl, Ochssattel und letztendlich Mariazell zum Landhaus Erlaufsee.

Dort wartete das Team schon mit den ersten Koteletts am Grill und so konnte unverzüglich der gemütliche Teil – samt Begrüßungsschnapserl – gestartet werden. Da dieses Mal alle in Begleitung waren, kam zwar der Spaß trotzdem nicht zu kurz aber die Nacht war doch ein bissal länger – was heißt – wir waren so um Mitternacht herum im Bett.

Während es am Samstag Abend und auch noch in der Nacht regnete, erwartete uns ein einigermaßen sonniger Morgen. Nach dem Frühstück starteten wir gegen 10 Uhr wieder die Maschinen. Unsere Reise führte uns über Wildalpen, Mendlingtal, Weyer, Ertl, St. Peter/Au, Grein/Donau und übers südliche Waldviertel wieder Richtung Melk und St. Pölten – wo wir gegen 18 Uhr eintrafen.

Es war wie immer ein lustiger und schöne Event und ich danke allen, die die Zeit dafür gefunden haben.

Teilnehmer (12)
Manfred Haider & Petra Schlossnagl
Emil & Lore Kampleitner
Doris Frühwald & Tom
Josef Lendl & Kerstin Gruber
Michael & Astrid Klingenbrunner
Martin Schleich & Sandra Burghart

Bericht von Manfred Haider

Während am Ring der Speed eine wesentliche Rolle spielt, zeichnet sich ein Slalom durch perfektes Handling aus. Pylonen sollten – wie auch der Fahrer selbst – nicht fallen (Strafzeit). Ein Spass also für alle, die ihr Handling unter Beweis stellen wollen. Man könnte auch von einem Fahrtechnikkurs mit Zeitnehmung :-) sprechen.

Diesen Termin nahmen Josef und ich wahr – indem wir beide Motorräder in den Bus packten um rechtzeitig in der Früh vor Ort zu sein. Dort trafen wir also am frühen Morgen auf die mittlerweile befreundeten Mitstreiter des Triumph Club Tullns. Die Aufwärmrunden gestalteten sich als sehr rutschig – ich konnte einen Vorderradrutscher gerade noch abwenden – doch das sollte sich im weiteren Verlauf des Vormittags deutlich bessern.

Nachdem alle die Strecke kennengelernt haben, ging es mit dem tatsächlichen Rennen los. Gefahren wurde in folgenden Klassen und in jeweils zwei Durchgängen zu je 3 Runden + eine Aufwärmrunde. Letzteres sollte mein Verhängnis des Tages werden – dazu aber später.

Enduro bis und über 750cm³
Straße bis und über 750cm³
Die Zeit des besten Durchgangs zählt letztendlich. Der erste Durchgang wird daher meist noch nicht ganz so motiviert gefahren – zeigt aber rasch, wo man sich vermutlich positionieren wird und was noch möglich wäre. Josef als auch ich waren in unseren Klassen gleich vorne dabei. Josef konnte nach dem zweiten Durchgang in seiner Klasse (<=750cm³) den 3. Ring einfahren.

Im ersten Durchgang nahm ich den 2. Platz ein – und es gab eigentlich nur ein Ziel – nämlich den Tagessieg zu holen. Mit selbigem vor Augen startete ich also den zweiten Durchgang. Runde für Runde merkte ich, dass ich echt schnell war. Der Grip war im Gegensatz zum Morgen auf Höchstniveau. Man sollte meinen, es konnte nichts mehr schiefgehen. Doch dann, ein mentales Blackout. Statt auf die Zielflagge zu warten, glaubte ich die benötigte Rundenzahl schon gefahren zu sein und fuhr schlichtweg eine Runde früher raus. Somit war dieser Durchgang einfach „not finished“ und nicht gültig – und ich rutschte gesamt auf Rang 3 ab. Den Rundenzeiten nach, hätte sich der Tagessieg ausgegangen.. Das passiert mir hoffentlich nur einmal :-).

Insgesamt wie immer ein toller Event. Der Spaß und die Spannung kommen nicht zu kurz. Dabei sein ist wie immer alles – aber nicht das nächste Mal… versprochen :-)

Eckdaten
Veranstalter: Triumph Club Tulln
Beginn: 8:00 Uhr (Dauer ca. bis 13 Uhr)
Nenngeld: EUR 25,– + einmalige EUR 14,- für die Motorsportversicherung

Teilnehmer
Manfred Haider, BMW S1000RR
Josef Lendl, Suzuki GSX750R

Freies Fahren am Pannonia-Ring in Ungarn
Bericht von Manfred Haider

Martin war das erste Mal am Ring, da wir ihm diesen Event zu seinem vergangenen 30. Geburtstag geschenkt hatten. Entgegen meiner Hoffnungen blieb es auch nur bei uns beiden an diesem Tag – die den Weg nach Ungarn auf sich nahmen. Wir fuhren am Vortag mit meinem Bus an den Ort des Geschehens und nächtigten wie schon gewohnt im Inneren meines Busses auf sogenannten Faltmatrazen*.

*Anmerkung: Im Gegensatz zu Luftbetten brauchen Faltmatrazen eben keine Luft und man wird auch nicht auf hartem Boden munter, wenn sich selbige über Nacht verabschiedet. So schon passiert. :-)

Einigermaßen ausgeruht startet man in den Tag. Ich für meinen Teil hatte erstmals eine Topbereifung montiert (Pirelli Supercorsa SC2) und wie immer waren Reifenwärmer mit dabei. Meine Blade war frisch servisiert und wartete auf ihren Einsatz. Auch der Luftdruck in den Reifen ist seit langem kein Zufall mehr und so sollte es ein schöner Tag werden. Nachdem wir die technische Abnahme hinter uns hatten und Blinker und Scheinwerfer abgeklebt hatten, durfte Martin seinen ersten Turn am Ring absolvieren. Mir ist der Blick nach dem „ersten Mal“ am Ring nicht unbekannt und so erstrahlten auch seine Augen, als er von Turn zu Turn zurück in die Box kam.

Nachdem ich mich auf mein neues Material eingestellt hatte, ging es für mich darum, die Rundenzeiten zu optimieren. Im dritten Turn allerdings, wurde mein Ehrgeiz hart abgestraft. Das beste Material kann einen Fahrfehler nicht gut machen – und so stieg ich beim Versuch außen zu überholen – brachial ab. Außen überholen heißt, auf der schmutzigen Seite des Asphaltbandes zu überholen – und das war schlichtweg nicht gut. Bei relativ hohem Speed nahm ich also Kontakt mit dem Boden auf und durfte mich nach einigen Rotationen im Kiesbett wieder finden. Es war nicht mein erster Abstieg – aber meiner schlimmster…

Während Martin noch ein paar Turns fuhr, hielt ich noch einige Zeit mit zunehmenden Schmerzen im Fahrerlager aus – ehe wir gegen späten Nachmittag die Heimreise und den Weg ins Krankenhaus antraten.

Schade nur für Martin, dass sein erster Ringtag unter diesem Licht stehen musste – der ihm hoffentlich trotzdem gefallen hat. Dank ihm, war mein Heimtransport und die Verladung meines Motorrads und meiner Utensilien gesichert. Danke nochmals an dieser Stelle.

Die restliche Saison war damit für mich erledigt. Die erste Phase meiner Genesung dauerte ca. 2 Monate die auch eine 3-wöchige Reha inkludierte – und ich sehe einer vollständigen Wiederherstellung entgegen.

Eckdaten

Veranstalter: Fiala Motorsports

Teilnehmer
Manfred Haider, Honda CBR 1000 RR Firebalde
Martin Schleich, Yamaha FZS 1000 Fazer

Ein Bericht von Manfred Haider

Da die erste Saisonhälfte mit Schlechtwetter gesegnet war und die zweite mit meinem unfallbedingten Ausfall, hielten sich die heurigen Aktivitäten in Grenzen. Umso mehr freute ich mich, viele von Euch bei unserer Abschlussfahrt wiederzusehen – damit die Saison wenigstens ein schönes Ende fand. :-)

Treffen: 8:45 Uhr, St. Pölten, BP-Tankstelle (neben Ginzinger)
Abfahrt: 9 Uhr (pünktlich und vollgetankt)
Rückkehr: 17 Uhr in St. Pölten
Distanz: ca. 370km

Das Wetter war für den September echt sommerlich und von der Früh weg mit Sonne gesegnet. Die Route ging durchs Most-, Mühl- und Waldviertel. Mittagspause hielten wir in St. Leonhard bei Freistadt, wo sich Robert und seine Frau Elisabeth einklinkten, da sie etwas später als wir die Ausfahrt antraten.

Natürlich durte auch die legendäre Strecke Grein/Dimbach nicht fehlen. Am Nachmittag gab es dann noch Eis und Kaffee in Gottsdorf ehe wir entlang der Donau gegen 17 Uhr wieder in St. Pölten eintrafen. Danke allen fürs dabei sein und fürs zahlreiche Erscheinen und natürlich für die gemütliche und lustige Atmosphäre, die diesen Tag begleitet hat.

Teilnehmer
Manfred Haider
Josef Lendl
Emil und Lore Kampleitner
Robert und Elisabeth Jorg
Ewald Dornstauder
Martin Schleich
Michael Pirkl

Teilnehmer
Manfred Haider + Petra,
Josef Huschka,
Michael Pirkl,
Ewald Dornstauder,
DI Edgar Hausmann,
Josef Lendl + Kerstin,
Doris Frühwald + Thomas

Jahr wechseln: 2001 ¦ 2002 ¦ 2003 ¦ 2004 ¦ 2005 ¦ 2006 ¦ 2007 ¦ 2008 ¦ 2009 ¦ 2010 ¦ 2011 ¦ 2012 ¦ 2013 ¦ 2014 ¦ 2015 ¦ 2016 ¦ 2017 ¦ 2018 ¦ 2019 ¦ 2020 ¦ 2021 ¦ 2022